Kategorie: Bundeswehr

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Besuch der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg

Der sicherheitspolitische Tag am 4. Mai endete mit einem Besuch bei der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAk). Die FüAk in Hamburg ist eine besondere Institution – nicht nur für die Bundeswehr sondern auch für unsere Stadt. Es gibt in ganz Deutschland nur eine Führungsakademie und die sitzt im schönen Hamburg.

Hier werden militärische Spitzenkräfte an der Führungsakademie der Bundeswehr auf ihre anspruchsvollen Aufgaben in den Streitkräften, der NATO, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen vorbereitet.

Ich hatte das Vergnügen mit dem Kommandeur der Führungsakademie ins Gespräch zu kommen. Wir haben über den Standort Hamburg und die grundsätzliche Rolle der FüAk gesprochen. Neben einem kurzen Vortrag konnten wir auch mit dem Direktor der Ausbildung ins Gespräch kommen.

Die Führungsakademie hat gezeigt, dass sie nicht in alten Strukturen feststeckt sondern flexibel auf neue Situationen reagieren kann. Während der Pandemie ist die Akademie beispielsweise sofort auf digitale Seminare umgestiegen. Aktuell gibt es ein spannendes Bauprojekt auf dem Gelände – hier möchte die FüAk ein digitales Innovationslabor errichten. Dieses soll Ende des Jahres fertig gestellt und eingeweiht werden.

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Diskussion mit Jugendoffizier in der Sankt Ansgar Schule

Am 4. Mai kamen Hauptmann Maximilian Eigen, Jugendoffizier der Bundeswehr Hamburg und ich mit Schülern (Schwerpunkt Politik und Geschichte) der Sankt Ansgar Schule ins Gespräch.
Auf diesen Termin habe ich mich ganz besonders gefreut, da ich selber 2001 an der Sankt Ansgar Schule mein Abitur machte. Die Freude war umso größer, als ich ein paar meiner alten Lehrer dort wiedersah.

Natürlich stand der brutale Angriffskrieg in der Ukraine im Mittelpunkt unseres Besuches. Hauptmann Eigen lieferte einen spannenden Impuls zur aktuellen sicherheitspolitischen Lage in der Ukraine und den Aufgaben der EU und NATO in dieser Krise. Nach der außen- und sicherheitspolitischen Perspektive der Bundeswehr durfte ich den parlamentarischen Blick ergänzen. Hier wurde deutlich, wie aktuelle Krisen in konkrete Politik übersetzt werden.

Nach dem offiziellen Input stiegen wir direkt in eine sehr motivierte Debatte ein. Besonders interessierte die Schüler der 9.-12. Klasse Themen wie die Lieferung von schweren Waffen und die drohende Lebensmittelknappheit aufgrund des Krieges.

Darüber hinaus erkundigten sie sich nach meinem Alltag als Abgeordnete. Gerne gab ich ihnen einen Einblick in meine täglichen Abläufe im Parlament in Berlin aber auch im Wahlkreis in Wandsbek.

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Bundeswehr auch in Hamburg aktiv unterstützen und fördern!

Die Bundeswehr ist ein Garant für Frieden und Freiheit unseres Landes. In Hamburg sind drei besondere Institutionen der Bundeswehr zu Hause: Die Führungsakademie, das Landeskommando und die Helmut-Schmidt-Universität. Besonders in Zeiten des furchtbaren Krieges mitten in Europa, der auch unsere Sicherheit und Freiheit bedroht, kommt den Streitkräften eine überaus große Rolle zu. Und keine Partei wie die CDU steht für ihre Unterstützung und dafür ein, dass sie einen Platz mitten in unserer Gesellschaft haben.

Am 29. März wurde ein neuer Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg e.V. gewählt. Mit im Vorstand ist nun auch Franziska Hoppermann, in deren Wahlkreis Wandsbek die Bundeswehr-Universität zu Hause ist. Geschäftsführer des Vereins ist der Präsident der Universität, Prof. Dr. Klaus Beckmann.

Der Verein der Freunde und Förderer hat die Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeit der Hochschule, vor allem des wissenschaftlichen Nachwuchses zum Ziel.  Er zählt mehrere hundert Mitglieder, Privatpersonen wie Firmen und Institutionen, die nicht nur die ökonomische, sondern auch die gesellschaftliche Funktion der Universität unterstützen möchten. So werden internationale Kontakte gepflegt, kulturelle Veranstaltungen und außergewöhnliche Leistungen gefördert und finanziell unterstützt.

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Besuch im Cyber Innovation Hub der Bundeswehr

Am Montag besuchte ich mit meiner Kollegin Serap Güler das Cyber Innovation Hub der Bundeswehr (CIHBw). Der CIHBw besteht seit 2017 auf Initiative unserer ehemaligen Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Als Schnittstelle zwischen der Bundeswehr und der Start-up-Szene beschäftigt sich
der CIHBw primär mit Digitalisierungsthemen der Streitkräfte. Dies deckt unter anderem die Themen Gesundheit, Sensorik, Logistik, Software-Entwicklung und das Training der Streitkräfte ab.
Die Arbeit erfolgt besonders praxis- und lösungsorientiert: Getreu den Motto „Aus der Truppe, mit der Truppe, für die Truppe.“ Die Soldatinnen und Soldaten erkennen und benennen direkt die Probleme und können diese an den CIHBw weiterleiten. Probleme können also nicht nur mit Hilfe der Rüstungskonzerne,
sondern auch mit zivilen Anwendungen aus der Start-up-Branche gelöst werden. Ich möchte mich ganz besonders bei Sven Weizenegger, dem Leiter des CIHBw, für die großartige und sehr informative Tour bedanken. Gerne komme ich wieder bei Ihnen vorbei.

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Universität der Bundeswehr: Eine starke Truppe in Hamburg-Wandsbek

Nach dem Bestreben des ehemaligen Bundesverteidigungsministers Helmut Schmidt (SPD), wurde die Universität der Bundeswehr im Jahr 1972 , damals noch mit dem Namen ,,Hochschule der Bundeswehr Hamburg´´ gegründet und 1973 in Betrieb genommen. 1985 wurde diese zur “Universität der Bundeswehr” umbenannt und seit 2003 trägt die Universität den Namen des bekannten Ministers und Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Am 22.02.2022 bekam ich die Möglichkeit, einen detaillierten Einblick in die wichtige Institution meines Wahlkreises in Hamburg-Wandsbek zu erhalten. Eine besondere Freude war mir der Austausch mit dem Präsidenten der Helmut-Schmidt-Universität, Prof. Dr.  Klaus Beckmann (Oberst der Reserve) und dem Oberstleutnant (OTL) Michael Hülcher, die mir einen Überblick über das Campusleben der rund 2.500 Studenten gegeben haben. Mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifizieren die Studenten durch akademische Bildung für die militärische und zivile Führungsverwendung. Ich bin froh und dankbar, dass solch eine Institution in einem Wahlkreis zu Hause ist! Die Bundeswehr und die Helmut-Schmidt-Universität ist für Wandsbek, Hamburg und Deutschland ein wichtiger Partner und schafft Zukunft, sowohl für die kommenden Generationen, als auch für unser Land im Allgemeinen.

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Abstimmung zum Irak-Mandat

Am heutigen Freitag haben wir uns abschließend mit der Verlängerung des Mandats für den Irak-Einsatz der Bundewehr (Anti-IS) befasst. Ich habe der Verlängerung dieses Mandats zugestimmt. Wir als CDU/CSU-Fraktion unterstützen die Fortsetzung dieses wichtigen Einsatzes, um die Stabilisierung
im Irak zu sichern, ein Wiedererstarken des IS zu verhindern und Versöhnung im Irak zu fördern.
Die Bundeswehr beteiligt sich seit 2015 mit einer breiten Koalition aus mehr als 60 Nationen an diesem Einsatz. Die Operation ist unter dem Namen “Inherent Resolve” bekannt und ist in einen breiten sicherheitspolitischen Ansatz eingebettet. Dazu zählt insbesondere das Wiedererstarken des “Islamischen Staat” zu verhindern sowie die Versöhnung zwischen dem Irak und Syrien zu fördern, aber auch bei der Ausbildung irakischer Streitkräfte zu helfen. Nur unter diesen Voraussetzungen kann im Irak langfristig eine umfassende und nachhaltige Stabilisierung herbeigeführt werden. Auch wenn wir es kritisieren, dass Syrien aus dem Einsatzgebiet der Bundeswehr herausgenommen wurde,
stimmen wir der Mandatierung zu.

Das Mandat soll bis zum 31. Oktober 2022 verlängert werden, die personelle Höchstgrenze verbleibt bei 500 Soldaten. Es ist sehr bedauerlich, dass die Ampel-Koalition auch in dieser Entscheidung nicht geschlossen auftritt und insbesondere bei den Grünen einige Abgeordnete ihre Zustimmung zum Mandat nicht erteilt haben. Dies ist weder gegenüber unseren Soldatinnen und Soldaten, noch im Blick auf den Kampf gegen den internationalen Terrorismus das richtige Zeichen. Die Ampel-Fraktionen müssen endlich begreifen, dass sie nun die Regierungs-Fraktionen bilden und Verantwortung – gerade bei so schwerwiegenden Entscheidungen – übernehmen müssen.

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Verlängerung des Irak-Mandats

Wir befassten uns außerdem mit der Verlängerung des Mandats für den Irak-Einsatz der Bundewehr (Anti-IS). Wir unterstützen die Fortsetzung dieses wichtigen Einsatzes, um die Stabilisierung im Irak zu sichern, ein Wiedererstarken des IS zu verhindern und die Versöhnung im Irak zu fördern. Ziel des deutschen Engagements im Irak ist es, durch einen vernetzten Ansatz zu einer umfassenden und nachhaltigen Stabilisierung der Region, insbesondere des ehemaligen Kerngebiets des IS in Irak und Syrien, beizutragen. Der deutsche militärische Beitrag dient dazu –
in Ergänzung des deutschen und internationalen Stabilisierungsengagements –Erreichtes abzusichern, Fortschritte auszubauen und Rückschritte, insbesondere im Kampf gegen den IS, zu verhindern. Das Mandat soll bis zum 31. Oktober 2022 verlängert werden, die personelle Höchstgrenze verbleibt bei 500 Soldaten.