Kategorie: Wahlkreis

BundestagWahlkreis

Besuch der Stadtteilschule Walddörfer

Diese Woche hatte ich das Vergnügen, zwei Besuchergruppen aus Hamburg in Berlin willkommen zu heißen. Am Donnerstag war eine Klasse der Stadtteilschule Walddörfer zu Besuch.
Mit den Schülerinnen und Schülern sprach ich über meinen Alltag in Berlin: Wie sieht eine Sitzungswoche aus? Wie funktioniert der Gesetzgebungsprozess? Wie sieht die Arbeit innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aus? Wir sprachen aber auch über allgemeinere Themen wie demokratische Partizipation, Respekt und Toleranz und die Werte, die uns als Gesellschaft verbinden.
Ich habe mich sehr über euren Besuch gefreut!

BundeswehrWahlkreis

Besuch der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg

Der sicherheitspolitische Tag am 4. Mai endete mit einem Besuch bei der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAk). Die FüAk in Hamburg ist eine besondere Institution – nicht nur für die Bundeswehr sondern auch für unsere Stadt. Es gibt in ganz Deutschland nur eine Führungsakademie und die sitzt im schönen Hamburg.

Hier werden militärische Spitzenkräfte an der Führungsakademie der Bundeswehr auf ihre anspruchsvollen Aufgaben in den Streitkräften, der NATO, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen vorbereitet.

Ich hatte das Vergnügen mit dem Kommandeur der Führungsakademie ins Gespräch zu kommen. Wir haben über den Standort Hamburg und die grundsätzliche Rolle der FüAk gesprochen. Neben einem kurzen Vortrag konnten wir auch mit dem Direktor der Ausbildung ins Gespräch kommen.

Die Führungsakademie hat gezeigt, dass sie nicht in alten Strukturen feststeckt sondern flexibel auf neue Situationen reagieren kann. Während der Pandemie ist die Akademie beispielsweise sofort auf digitale Seminare umgestiegen. Aktuell gibt es ein spannendes Bauprojekt auf dem Gelände – hier möchte die FüAk ein digitales Innovationslabor errichten. Dieses soll Ende des Jahres fertig gestellt und eingeweiht werden.

SicherheitWahlkreis

Besuch des Institutes für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

Ebenfalls am 4.5. ging es interessant weiter – ich war im Gespräch mit Herrn Dr. Ulrich Kühn, Leiter des Forschungsbereiches Rüstungskontrolle und Neue Technologien im Institut für für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg.

Herr Dr. Kühn hat uns einen kleinen Eindruck über das Institut und seine Aufgaben verschafft.

Ulrich Kühn arbeitet an den Schnittstellen von Sicherheitsstudien und Konfliktforschung. Im Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit stehen Rüstungskontroll- und Nichtverbreitungsmechanismen, das Paradigma der Abschreckung, euroatlantische und europäische Sicherheit sowie internationale Sicherheitsinstitutionen. Außerdem forscht er zu Sicherheitsmechanismen zwischen der NATO und Russland, zur konventionellen Rüstungskontrolle in Europa, zur Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands, der USA und Russlands, und zu Vertrauens- und Sicherheitsbildenden Maßnahmen (VSBM) der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Vor dem Hintergrund seines Forschungsschwerpunktes führten wir eine intensive und hochspannende Debatte zum Krieg in der Ukraine, dessen langfristige Konsequenzen und Putins Motivation diesen brutalen Angriffskrieg zu starten. Wir sehen, dieser Krieg stärkt nicht nur den Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union, sondern auch in der NATO. Neben Schweden möchte auch nun Finnland der NATO beitreten.

 

Ich habe wirklich viel gelernt und komme gerne wieder.

BundeswehrSicherheitWahlkreis

Diskussion mit Jugendoffizier in der Sankt Ansgar Schule

Am 4. Mai kamen Hauptmann Maximilian Eigen, Jugendoffizier der Bundeswehr Hamburg und ich mit Schülern (Schwerpunkt Politik und Geschichte) der Sankt Ansgar Schule ins Gespräch.
Auf diesen Termin habe ich mich ganz besonders gefreut, da ich selber 2001 an der Sankt Ansgar Schule mein Abitur machte. Die Freude war umso größer, als ich ein paar meiner alten Lehrer dort wiedersah.

Natürlich stand der brutale Angriffskrieg in der Ukraine im Mittelpunkt unseres Besuches. Hauptmann Eigen lieferte einen spannenden Impuls zur aktuellen sicherheitspolitischen Lage in der Ukraine und den Aufgaben der EU und NATO in dieser Krise. Nach der außen- und sicherheitspolitischen Perspektive der Bundeswehr durfte ich den parlamentarischen Blick ergänzen. Hier wurde deutlich, wie aktuelle Krisen in konkrete Politik übersetzt werden.

Nach dem offiziellen Input stiegen wir direkt in eine sehr motivierte Debatte ein. Besonders interessierte die Schüler der 9.-12. Klasse Themen wie die Lieferung von schweren Waffen und die drohende Lebensmittelknappheit aufgrund des Krieges.

Darüber hinaus erkundigten sie sich nach meinem Alltag als Abgeordnete. Gerne gab ich ihnen einen Einblick in meine täglichen Abläufe im Parlament in Berlin aber auch im Wahlkreis in Wandsbek.

AllgemeinWahlkreis

Abschied von meinem Mitarbeiter Liam

Ein treuer Begleiter hat mein Wahlkreisteam zum 1. April verlassen. Danke Liam,
für Deine tatkräftige Unterstützung nicht nur in den intensiven Wochen des
Wahlkampfes, sondern auch seither im Wahlkreisbüro.
Ich wünsche Dir für Deinen weiteren Werdegang alles Gute und weiterhin viel
Erfolg bei Deinem Studium und bei Deiner Arbeit für die CDU-Fraktion in
Hamburg!

SozialesWahlkreis

Jenfelder Kaffeekanne – eine wichtige Institution für Jenfeld

Am Dienstag war ich zu besuch bei Hans Berling in der Jenfelder Kaffeekanne – eine mir schon aus den vielen Jahren im Jugendhilfeausschuss ans Herz gewachsene Einrichtung. Die Jenfelder Kaffeekanne ist ein Nachbarschaftszentrum in Hamburg-Jenfeld, dort werden insbesondere Schulkinder und Jugendliche betreut, bekommen meist vor der Schule das erste “Guten Morgen” zu hören und das erste Frühstück zu essen. Die Jenfelder Kaffeekanne ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Das Viertel um die Oppelner Straße ist durch viele Alleinerziehende Eltern, meist Mütter, und einen bunten Nationalitätenmix gekennzeichnet. Die Kaffeekanne ist dabei ein zentraler und wichtiger Anlaufpunkt und Anker im Alltag – auch für die Eltern.

Erfahrt hier mehr über die Jenfelder Kaffeekanne.

SozialesWahlkreis

Haus der Jugend Bramfeld – nicht nur für Jugendliche, sondern auch eine Begegnungsstätte

Am 13.04. bei meinem Besuch im Haus der Jugend Bramfeld konnte ich mir anschauen und bestaunen, wie die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die offene Jugendarbeit in der Zeit von Corona gestaltet haben und wie viele Kooperationen in der vergangenen Zeit aufgebaut wurden.
Die nicht ganz freiwillige Zeit der Schließung in der Pandemie wurde auch als Chance genutzt, Umbauarbeiten in diesem großartigen Haus am zentralen Standort durchzuführen. Der Name “Haus der Begegnung” würde fast schon besser passen, denn viele Institutionen und Gruppen aller Generationen finden sich hier zusammen. Dort finden sich auch ein Träger für Jungenarbeit, ein Träger für Mädchenarbeit aber auch Seniorengruppen, eine Nähgruppe und vieles mehr. Die anliegenden Schulen arbeiten auch gern mit dem HdJ zusammen. Das Haus der Jugend Bramfeld hat von sportlichen Aktivitäten auch vieles anderes zu bieten, wie ein Tonstudio oder Klavier- oder Gitarrenunterricht. Die Kinder- und Jugendlichen werden gefordert und gefördert. Während der Pandemie setzt das Haus auf Kleinprojekte, damit diese auch bei steigenden Zahlen stattfinden können und Erfolgserlebnisse erfolgen.
Vielen Dank für den Austausch und Einblick! Das Haus der Jugend ist ein wichtiger Standort, dem man nicht genug Bedeutung zuweisen kann. Das Team, durch viele Ehrenamtliche unterstützt, leistet eine tolle Arbeit.

Weitere Informationen zum Haus der Jugend Bramfeld findest du hier: https://hdj-bramfeld.de/

HamburgSozialesWahlkreis

Besuch der Erstaufnahmestelle Hamburg-Meiendorf

Putins Verbrechenskrieg nimmt kein Ende. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer suchen in Europa Schutz und flüchten. Auch nach Hamburg. Mehr als 15.000 Flüchtlinge sind (Stand 21.03.2022) in Hamburg angekommen. Offiziell registriert seien davon 10.500 Flüchtlinge. Täglich kommen 1000 neue Flüchtlinge in die Hansestadt. Die Zentrale Erstaufnahme (ZEA), auch Ankunftszentrum genannt, für Flüchtlinge aus der Ukraine befindet sich in Hamburg-Meiendorf, in meinem Wahlkreis. Mir war es wichtig, einen Einblick über die Lage der Erstaufnahmestelle am Bargkoppelweg zu bekommen, um vor allem mehr über die Versorgungslage zu erfahren. Mein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern die vor Ort ehrenamtlich bei Meiendorf Hilft oder beruflich dafür sorgen, dass sich die ukrainischen Flüchtlinge willkommen fühlen. Die riesige Hilfsbereitschaft ist großartig. Hamburg kann stolz sein, dass wir so viele Helferinnen und Helfer haben, die mit anpacken und die ukrainischen Flüchtlinge mit Verpflegungen, Spielzeug für die Kinder und Hygieneartikeln versorgen. Herzlichen Dank für Ihren und Euren Einsatz!

HandwerkWahlkreisWirtschaft

Gespräch mit dem Bezirkshandwerksmeister

Letzte Woche (am 02.03.2022) hatte ich die Gelegenheit mit dem Bezirkshandwerksmeister Wandsbek, Bernd Thielke in seinem Familientrieb ins Gespräch zu kommen. Herr Thielke ist Meister im Radio- und Fernsehtechnikerhandwerk. Als Bezirkshandwerksmeister ist Herr Thielke ein wichtiger Vertreter für die Handswerksbetriebe in Wandsbek – Hamburg hat über 15.300 Handwerksbetriebe und es gibt über 3.790 Handwerksbetriebe in Wandsbek (Stand 2020). Wir haben uns darüber unterhalten, wie das Handwerk im Bezirk Wandsbek und in der Stadt Hamburg mehr gestärkt werden kann. Das Handwerk hat u.a. ein großes Nachwuchsproblem – in den nächsten Jahren werden in Hamburg mehrere tausend Betriebe für immer schließen, weil die aktuellen Eigentümer in Rente gehen und Mitarbeiter fehlen, die den Beruf ausüben oder Betriebe übernehmen wollen. Wir müssen jungen Menschen Handwerksberufe wieder näher bringen und die Attraktivität hervorheben. Wir müssen es den Gesellen und Meistern erleichtern, einen Betrieb zu übernehmen und zu führen und bürokratischen Hürden abbauen.

Wir haben uns auch über das wahrscheinlich größte Problem des Handwerks in Hamburg unterhalten: Die Verkehrspolitik. Im innerstädtischen Bereich und vielen Stadtteilen ist kein Parken mehr möglich, die Wege zu den Kunden sind durch die mangelnde Baustellenkoordinierung kaum schaffbar.  Immer mehr Handwerksbetriebe nehmen nur noch Aufträge in Gebieten an, die leicht und schnell zu erreichen sind und in denen man nicht stundenlang nach Parkplätzen suchen muss. Das überteuerte Parken und die lange Parkplatzsuche sind reduzierbare Betriebsnebenkosten – Herr Thielke hatte einige Vorschläge, die ich gern mitgenommen habe und mit den Kollegen in der Bürgerschafts- und Bezirksfraktion besprechen werde.

Herr Thielkes Familienbetrieb ist u.a. einer der Betriebe, die für den Glasfaserausbau in unserer Stadt zuständig sind. In unserer Stadt müssen noch 6000km Glasfaser gelegt werden. Eine der größten Herausforderungen ist die Koordination zwischen den Unternehmen für den Glasfaserausbau und der Stadt Hamburg. Jeder Bezirk hat hier eine andere Arbeitsweise und Vorgaben – so wird das nichts mit einem zügigen Ausbau und Digitalisierung!

Ich habe sehr viel aus dem Gespräch mitgenommen und werde im stetigen Austausch mit dem Handwerksmeister des Bezirk Wandsbek bleiben.

GesundheitHamburgSozialesWahlkreis

Mein Besuch bei Pflegen und Wohnen

Am 01.03.2022 besuchte ich die Wohnanlage Pflegen und Wohnen in Hamburg Farmsen.  In ganz Hamburg verteilt, hat Pflegen und Wohnen 13 Häuser (davon 3 Häuser im Wahlkreis Hamburg-Wandsbek) mit 2400 Bewohnern und 2000 Pflegerinnen und Pfleger.

Bevor mir die Wohnanlage, welche unter anderem einen Schwerpunkt auf die Betreuung von Demenz Erkrankten legt, begann der Besuch mit einem Gespräch mit Herrn Flotow, dem Sprecher der Geschäftsführung, Herrn Bruhns, Direktor des Hauses Farmsen und einer Mitarbeiterin der Pflegeleitung. Wie natürlich oft in diesen Zeiten, haben wir über die Auswirkungen der Corona-Pandemie gesprochen. Die Einrichtung gibt seit April 2020 ihr bestes um Vereinsamung der Bewohner aufgrund von Kontaktbeschränkungen zu verhindern. Ebenfalls haben wir gemeinsam über den Beruf in den Pflegeeinrichtungen und das schlechte Image diskutiert.

Wie bereits erwähnt, hat das Haus in Farmsen einen besonderen Fokus auf die Betreuung von Menschen mit Demenz. Besonders finde ich die Musiktherapie, die von ausgebildeten Therapeuten angewandt wird. Auf jeder Station gibt es, neben den Zimmern der Bewohnern, auch mehrere Tagesräume, um die Interaktion zwischen den Bewohnern zu fördern. Für weitere gemeinsame Zeit gibt es im Ergeschoss des Hauses ein Restaurant, in dem die Bewohner zusammen Mahlzeiten einnehmen können.

Ich war höchst beeindruckt von dieser Einrichtung. Das Personal, die Leitung und die Bewohner führen alle samt einen freundlichen und kommunikativen Umgang.