Meine erste Rede im Deutschen Bundestag

Am Donnerstag hielt ich meine erste Rede im Deutschen Bundestag. Das war ein großartiges Erlebnis!
Ich erinnere mich noch gut daran, wie mein Großvater mir damals von seinen Reden im Plenum erzählte. Und gestern, Jahre später, hatte ich die Ehre, an diesem bedeutenden Ort zu stehen. Wahnsinn. Im Rahmen der Haushaltswoche debattierten wir den Haushaltsplan des Bundesjustizministeriums (BMJ). Zwar ist der Etat des BMJs verhältnismäßig klein, an Relevanz jedoch nicht zu unterschätzen. Der Etat des BMJs ist für die Judikative auf Bundesebene und somit für eine funktionierende Gewaltenteilung von immenser Bedeutung.
Ein Punkt, der mir in diesem Kontext besonders wichtig ist, ist die bis 2026 umzusetzende Digitalisierung des Rechtsverkehrs. Seit vielen Jahren arbeiten insbesondere die Länder an deren Umsetzung. Aber auch das BMJ selbst hat hier noch einige Hausaufgaben zu erledigen. Vor dem Hintergrund vielfältiger Herausforderungen und zusätzlichen Belastungen wie der Verfolgung von Kinderpornografie, Hass und Hetze im Netz und der organisierten Kriminalität ist eine funktionierende Gerichtsbarkeit essentiell. Dies
darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden! Deshalb ist z.B. die von Justizminister Buschmann geplante Kürzung des Personals beim Generalbundesanwalt unverantwortlich. Meine vollständige Rede können Sie hier sehen. Bericht aus Berlin Meine erste Rede im Deutschen Bundestag