Schlagwort: CDU

Soziales

Besuch bei den Maltesern

Heute war ich zu Gast bei den Maltesern am Zentralen Omnibusbahnhof Berlin
(ZOB). Täglich kommen hier geflüchtete Menschen aus der Ukraine an, um sich vor
den Schrecken des Krieges in Sicherheit zu bringen.
Schätzungsweise 1.800 Menschen aus der Ukraine kommen Tag für Tag am ZOB an.
Die Malteser stellen sicher, dass rund um die Uhr Ärzte vor Ort anwesend sind. Das ist
ganz besonders wichtig, da viele Ankommende von den Strapazen der Flucht
gekennzeichnet sind und eine akute ärztliche Erstversorgung benötigen.
Es freut mich sehr zu sehen, dass Hamburg hier tatkräftig vertreten ist. Insgesamt
sind die Malteser aus dem Erzbistum Hamburg mit mehr als 10 Personen am ZOB
zur Unterstützung der Malteser Berlin für eine Woche vor Ort.
Bjön-Thore Hansen ist der Diözesanarzt der Malteser Hamburg. Alexander Graeper
der Einsatzleiter. Beide haben mir über ihre Arbeit während den letzten Tagen
berichtet.
Der Diözesanleiter der Malteser Berlin, Dr. Jörg von Fürstenwerth, war ebenfalls mit
dabei und teilte mir seine Eindrücke mit.
Ich danke allen Maltesern für ihre herausragende Arbeit in dieser schweren Krise. Es
ist schön zu sehen, wie solidarisch und hilfsbereit die Menschen miteinander
umgehen.

HamburgWirtschaft

Termin mit dem Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V.

In der Wahlkreiswoche bin ich natürlich vor Ort in Hamburg unterwegs. Am 23.2.
führte mich bereits am frühen Morgen ein Termin zum Verband für Schiffbau
und Meerestechnik e.V.
Dort sprach ich mit dem Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Lüken und Prof. Dr.
Götz Wiese, dem Sprecher für Wirtschaft, Digitalisierung und Innovation der CDUFraktion
in der Hamburgischen Bürgerschaft, über die Zukunft des Schiffbaus.
Der europäische Kontinent verfügt über mehr Küstenkilometer als die USA und
China zusammengenommen. Gleichzeitig ist die EU der größte
Transportbinnenmarkt. Wir sind also durch und durch ein maritimer Kontinent.
Leider verlieren wir immer mehr unsere Fähigkeit, Schiffe zu bauen. Viele
Zulieferer wandern ab. Besonders der Hamburger Hafen und unsere Hamburger
Werften müssen aber diese Fähigkeiten und das Know-how bewahren, um einen
modernen Schiffbauindustriestandort zu schaffen. Hier gibt es viel
Handlungsbedarf, dem auch wir uns als Union in der aktuellen Legislatur stellen
müssen.

CDU

Erste Sitzung der Fachkommission “Wertefundament und Grundlagen der CDU”

Ebenfalls Mitte Februar kam die Fachkommission “Wertefundament und Grundlagen der CDU“ zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Die Fachkommission “Wertefundament” wird für den gesamten Programm- und Grundsatzkommissionprozess eine entscheidende Rolle spielen. In ihr soll herausgearbeitet werden, was die CDU ausmacht und zusammenhält. Sie soll das Wertefundament der CDU beschreiben und darstellen, was die Partei durch die vielen Jahrzehnte seit ihrer Gründung getragen hat. Und sie soll Antworten darauf geben, was diese Werte mit Blick auf heutige Herausforderungen konkret bedeuten.

HandwerkWahlkreisWirtschaft

Gespräch mit dem Bezirkshandwerksmeister

Letzte Woche (am 02.03.2022) hatte ich die Gelegenheit mit dem Bezirkshandwerksmeister Wandsbek, Bernd Thielke in seinem Familientrieb ins Gespräch zu kommen. Herr Thielke ist Meister im Radio- und Fernsehtechnikerhandwerk. Als Bezirkshandwerksmeister ist Herr Thielke ein wichtiger Vertreter für die Handswerksbetriebe in Wandsbek – Hamburg hat über 15.300 Handwerksbetriebe und es gibt über 3.790 Handwerksbetriebe in Wandsbek (Stand 2020). Wir haben uns darüber unterhalten, wie das Handwerk im Bezirk Wandsbek und in der Stadt Hamburg mehr gestärkt werden kann. Das Handwerk hat u.a. ein großes Nachwuchsproblem – in den nächsten Jahren werden in Hamburg mehrere tausend Betriebe für immer schließen, weil die aktuellen Eigentümer in Rente gehen und Mitarbeiter fehlen, die den Beruf ausüben oder Betriebe übernehmen wollen. Wir müssen jungen Menschen Handwerksberufe wieder näher bringen und die Attraktivität hervorheben. Wir müssen es den Gesellen und Meistern erleichtern, einen Betrieb zu übernehmen und zu führen und bürokratischen Hürden abbauen.

Wir haben uns auch über das wahrscheinlich größte Problem des Handwerks in Hamburg unterhalten: Die Verkehrspolitik. Im innerstädtischen Bereich und vielen Stadtteilen ist kein Parken mehr möglich, die Wege zu den Kunden sind durch die mangelnde Baustellenkoordinierung kaum schaffbar.  Immer mehr Handwerksbetriebe nehmen nur noch Aufträge in Gebieten an, die leicht und schnell zu erreichen sind und in denen man nicht stundenlang nach Parkplätzen suchen muss. Das überteuerte Parken und die lange Parkplatzsuche sind reduzierbare Betriebsnebenkosten – Herr Thielke hatte einige Vorschläge, die ich gern mitgenommen habe und mit den Kollegen in der Bürgerschafts- und Bezirksfraktion besprechen werde.

Herr Thielkes Familienbetrieb ist u.a. einer der Betriebe, die für den Glasfaserausbau in unserer Stadt zuständig sind. In unserer Stadt müssen noch 6000km Glasfaser gelegt werden. Eine der größten Herausforderungen ist die Koordination zwischen den Unternehmen für den Glasfaserausbau und der Stadt Hamburg. Jeder Bezirk hat hier eine andere Arbeitsweise und Vorgaben – so wird das nichts mit einem zügigen Ausbau und Digitalisierung!

Ich habe sehr viel aus dem Gespräch mitgenommen und werde im stetigen Austausch mit dem Handwerksmeister des Bezirk Wandsbek bleiben.

AllgemeinHamburg

Weltfrauentag

Am Weltfrauentag wird auf die Rechte der Frauen und die Gleichstellung von Geschlechtern aufmerksam gemacht. Frauen werden weltweit noch immer benachteiligt. Frauen und Mädchen sind meist weit stärker von Armut, Hunger, Krieg, Gewalt und unzureichender Gesundheitsversorgung betroffen als Männer und Jungen. Auch in westlichen Ländern, in denen Frauen zwar gesetzlich gleichgestellt sind, werden sie im praktischen Leben, etwa im Beruf, oft benachteiligt und diskriminiert.

Auch in Deutschland sind Frauen noch immer von struktureller Diskriminierung im Alltag betroffen. Beispielsweise verdienen Frauen bei gleicher Arbeit im Durchschnitt 18% weniger als ihre männlichen Kollegen. Ich möchte den Internationalen Frauentag nutzen, um drei Frauen zu porträtieren, die in Berufen tätig sein, die auch heute (noch) als männerdominiert gelten. Ich habe sie gefragt, was sie dazu bewegte, sich für ihren Job zu entscheiden, ob sie im Berufsalltag anderen Hindernissen gegenüber stehen und ob sie bei gleicher Arbeit den gleichen Lohn erhalten wie ihre männlichen Kollegen.


rbel Lüdeke, Landwirtin

Was bewegte Sie dazu, sich für Ihre Job zu entscheiden und in einem eher männerdominierten Bereich zu arbeiten?

Ich habe mich schon in der Schule für mehr männliche Themen interessiert. Sport, Politik und Mathematik. Nach der Schule bin ich in die Ausbildung zur technischen Zeichnerin gegangen. Ich habe es bis heute nie bereut in einem männlich dominanten Beruf zu arbeiten.

Welche weiblichen Erfahrungen/Perspektiven sind unerlässlich für Ihren Job?

Erfahrungen machen wir alle – aber Unterschiedliche. Ich habe fast nur gute Erfahrungen mit männlichen Kollegen gemacht. Bevor ich meinen Techniker gemacht habe hatte ich einen Kollegen, der mich bei der Arbeit als Hilfskraft betitelte. In fachlichen Dingen wie z.B. der Deutschen Industrie Normen ließ er sich von mir nichts sagen. Wir hatten deshalb jeden Tag Streit. Da er aus Polen kam hatte er dort andere Normen gelernt. Ich habe schlussendlich den Job gekündigt und bin dann zur Techniker Schule.

Erhalten Sie die gleiche finanzielle Vergütung wie Ihre männlichen Kollegen?

Ich arbeite mit meinen Mann zusammen auf dem Bauernhof. Wir verdienen als Selbstständige je nach Ernte. Das ist natürlich stark vom Wetter abhängig.

Bei meinem ersten Job als Maschinenbau Techniker hatte ich ein typisches Anfangsgehalt. Damals hatte die Firma für die Projektgruppe sogar eine Frau gesucht. Also wurde ich als Frau eher vorgezogen.


Mareike Ahrens, Geschäftsführerin und Bestattermeisterin

Was bewegte Sie dazu, sich für Ihre Job zu entscheiden und in einem eher männerdominierten Bereich zu arbeiten?

Ich wollte nie einen reinen Bürojob, sondern mit meiner Arbeit etwas bewegen. Ob es nun eher eine Männerdomäne ist oder nicht, hat für mich nie eine Rolle gespielt.

Gibt es in Ihrem Berufsalltag für Frauen andere Hindernisse als für Männer? Welche sind das?

Alles was mit schwerer körperlicher Arbeit zu tun hat (z.B. Überführungen von Verstorbenen) sowie emotionale Stärke wird einem als Frau im ersten Moment nicht zugetraut. Da muss man sich zunächst behaupten.

Welche weiblichen Erfahrungen/Perspektiven sind unerlässlich für Ihren Job?

Empathie ist unerlässlich, allerdings ist das nicht rein uns Frauen vorbehalten.

Erhalten Sie die gleiche finanzielle Vergütung wie Ihre männlichen Kollegen?

Inzwischen ja, aber bis dahin hat es einige Jahre gedauert.


Dr. Ann-Christina Schäfer-Hesse, Chirurgin
Was bewegte Sie dazu, sich für Ihre Job zu entscheiden und in einem eher männerdominierten Bereich zu arbeiten?
Ich wollte schon als 4-jährige Ärztin werden und habe damals meinen Vater, der auch Chirurg war, am Wochenende ab und zu zur Visite ins Krankenhaus begleiten dürfen. Die Dankbarkeit gerade der schwer Kranken, deren Leid man manchmal nur lindern und nicht heilen kann sowie die Erkenntnis, dass Medizin nur gut ist, wenn das ganze Team auf Augenhöhe zusammenarbeitet, haben mich sehr fasziniert und sind mir genauso im Kopf geblieben, wie die typischen Gerüche nach Desinfektionsmitteln.
Eine tiefe Demut, diesen verantwortungsvollen Beruf ausüben zu dürfen, macht mich bis heute stolz und treibt mich an, mit Leib und Seele Ärztin zu sein, wenn es sein muss auch am Wochenende und Nachts.
Dass es die – vor Jahren noch sehr männerdominierende – Chirurgie geworden ist, habe ich meinem ersten chirurgischen Chefarzt und meiner leitenden Oberärztin sowie ganz vielen toughen Kolleginnen zu verdanken, die mir vorgelebt haben, dass es mit vernünftiger Organisation nicht mehr ganz so problematisch ist, Familie und Beruf zu vereinen.
Mittlerweile gibt es viel mehr Frauen, die Medizin studieren als Männer. Die Medizin wird weiblich, das muss sich aber noch in den Führungspositionen abbilden. Das dauert sicher noch ein paar Jahre.
Gibt es in Ihrem Berufsalltag für Frauen andere Hindernisse als für Männer? Welche sind das?
Männer können nicht schwanger werden. Das ist gerade im Rahmen der Facharzt-Ausbildung immer wieder eine schwierige Situation. Das Mutterschutzgesetz schützt nicht nur die werdende Mutter, sondern auch das Ungeborene. Viele für die Weiterbildung wichtige Dinge im Berufsalltag sind dann verboten. Im Prinzip jeglicher Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten, das Arbeiten in der Nacht und am Wochenende. Gerade in operierenden Fächern kann es sein, dass man da auf der Strecke bleibt. Ich habe in meinen beiden Schwangerschaften das Glück gehabt, einen sehr engagierten Betriebsarzt zu haben, der bereit war, eine individuelle Beschäftigung zu erarbeiten, so dass ich fast ganz normal weiter arbeiten und auch viele Operationen durchführen konnte. Auf das Bestreben vieler Ärztinnen/Chirurginnen hin, ist das Mutterschutzgesetz 2017 in vielen Teilen “modernisiert” worden. Das Thema “Elternzeit” ist in unserer Klinik im Wandel. Gerade erst war der leitende Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie für 2 Monate in Elternzeit, sein Chefarzt ist selbst Vater von zwei Kindern.
Auch das technische Equipment im OP ist mittlerweile sehr viel “frauenfreundlicher”. Beispielsweise gibt es nun elektronische Antriebe für manche Instrumente, kleinere Handgriffe für die kleineren Hände, das spart viel Kraft.
Welche weiblichen Erfahrungen/Perspektiven sind unerlässlich für Ihren Job?
Empathie für Patienten kann man meines Erachtens nur bedingt lernen, die hat man oder man hat sie nicht. Das ist aber sicher geschlechtsunabhängig.
Mein Organisationstalent, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu können und den Tag effizient zu strukturieren, hilft mir, meine Ziele auch in der vorgegebenen Zeit zu erreichen. So ist ein pünktlicher Feierabend oft möglich. Danach wartet ja auch noch der zweite Fulltime-Job, die Familie und Haushalt, Schule usw. Frauen kommunizieren auch anders als Männer und wir sind bereit, Aufgaben zu teilen. Der Workflow ist häufig verlässlicher.
Erhalten Sie die gleiche finanzielle Vergütung wie Ihre männlichen Kollegen?
Die Vergütung in unserer Klinik ist tarifgebunden, also geschlechtsneutral. Zumindest habe ich keine Unterschiede in den Abrechnungen der männlichen Kollegen feststellen können.
Mögliche Zitate für das SharePic:
„Die Medizin wird weiblich, das muss sich aber noch in den Führungspositionen abbilden. Das dauert sicher noch ein paar Jahre.“
„Dass es die Chirurgie geworden ist, habe ich meinem ersten chirurgischen Chefarzt und meiner leitenden Oberärztin zu verdanken, die mir vorgelebt haben, dass es mit vernünftiger Organisation nicht mehr ganz so problematisch ist, Familie und Beruf zu vereinen.“
„Eine tiefe Demut, diesen verantwortungsvollen Beruf ausüben zu dürfen, macht mich bis heute stolz und treibt mich an, mit Leib und Seele Ärztin zu sein, wenn es sein muss auch am Wochenende und Nachts.“
GesundheitHamburgSozialesWahlkreis

Mein Besuch bei Pflegen und Wohnen

Am 01.03.2022 besuchte ich die Wohnanlage Pflegen und Wohnen in Hamburg Farmsen.  In ganz Hamburg verteilt, hat Pflegen und Wohnen 13 Häuser (davon 3 Häuser im Wahlkreis Hamburg-Wandsbek) mit 2400 Bewohnern und 2000 Pflegerinnen und Pfleger.

Bevor mir die Wohnanlage, welche unter anderem einen Schwerpunkt auf die Betreuung von Demenz Erkrankten legt, begann der Besuch mit einem Gespräch mit Herrn Flotow, dem Sprecher der Geschäftsführung, Herrn Bruhns, Direktor des Hauses Farmsen und einer Mitarbeiterin der Pflegeleitung. Wie natürlich oft in diesen Zeiten, haben wir über die Auswirkungen der Corona-Pandemie gesprochen. Die Einrichtung gibt seit April 2020 ihr bestes um Vereinsamung der Bewohner aufgrund von Kontaktbeschränkungen zu verhindern. Ebenfalls haben wir gemeinsam über den Beruf in den Pflegeeinrichtungen und das schlechte Image diskutiert.

Wie bereits erwähnt, hat das Haus in Farmsen einen besonderen Fokus auf die Betreuung von Menschen mit Demenz. Besonders finde ich die Musiktherapie, die von ausgebildeten Therapeuten angewandt wird. Auf jeder Station gibt es, neben den Zimmern der Bewohnern, auch mehrere Tagesräume, um die Interaktion zwischen den Bewohnern zu fördern. Für weitere gemeinsame Zeit gibt es im Ergeschoss des Hauses ein Restaurant, in dem die Bewohner zusammen Mahlzeiten einnehmen können.

Ich war höchst beeindruckt von dieser Einrichtung. Das Personal, die Leitung und die Bewohner führen alle samt einen freundlichen und kommunikativen Umgang.

BundeswehrHamburgWahlkreis

Universität der Bundeswehr: Eine starke Truppe in Hamburg-Wandsbek

Nach dem Bestreben des ehemaligen Bundesverteidigungsministers Helmut Schmidt (SPD), wurde die Universität der Bundeswehr im Jahr 1972 , damals noch mit dem Namen ,,Hochschule der Bundeswehr Hamburg´´ gegründet und 1973 in Betrieb genommen. 1985 wurde diese zur “Universität der Bundeswehr” umbenannt und seit 2003 trägt die Universität den Namen des bekannten Ministers und Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Am 22.02.2022 bekam ich die Möglichkeit, einen detaillierten Einblick in die wichtige Institution meines Wahlkreises in Hamburg-Wandsbek zu erhalten. Eine besondere Freude war mir der Austausch mit dem Präsidenten der Helmut-Schmidt-Universität, Prof. Dr.  Klaus Beckmann (Oberst der Reserve) und dem Oberstleutnant (OTL) Michael Hülcher, die mir einen Überblick über das Campusleben der rund 2.500 Studenten gegeben haben. Mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifizieren die Studenten durch akademische Bildung für die militärische und zivile Führungsverwendung. Ich bin froh und dankbar, dass solch eine Institution in einem Wahlkreis zu Hause ist! Die Bundeswehr und die Helmut-Schmidt-Universität ist für Wandsbek, Hamburg und Deutschland ein wichtiger Partner und schafft Zukunft, sowohl für die kommenden Generationen, als auch für unser Land im Allgemeinen.

Bundestag

Wahl des Bundespräsidenten

Am vergangenen Sonntag kam die Bundesversammlung zusammen, um einen neuen Bundespräsidenten zu wählen. Die Bundesversammlung besteht aus 1.472 Mitgliedern. Sie setzen sich aus allen gewählten Bundestagsabgeordneten und einer gleichen Anzahl an Landtagsabgeordneten und Personen des
öffentlichen Lebens zusammen.
Um diese Großveranstaltung auch in Pandemiezeiten ordnungsgemäß durchführen zu können, setzte die Bundestagsverwaltung einen logistischen Masterplan um. Normalerweise findet die Wahl des Bundespräsidenten im
Reichstag statt. Da hier aber die Abstandsregeln nicht eingehalten werden konnten, wurde die Wahl kurzerhand in das Paul-Löbe-Haus verlegt. Hier konnte sichergestellt werden, dass alle 1.472 Mitglieder coronakonform ihrem Dienst nachgehen können. Für mich war es das erste Mal, dass ich bei der Wahl eines Bundespräsidenten teilnehmen durfte. Gleichzeitig durfte ich auch das erste Mal meinen Dienst als
Schriftführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion antreten. Gemeinsam mit meinen Kollegen überwachte ich den ersten Wahlgang, den es bedurfte, um Frank-Walter Steinmeier in seinem Amt zu bestätigen. Nach diesem sehr überzeugenden Wahlergebnis wird er nun bald offiziell seine zweite Amtszeit antreten.

Bundestag

Rückblick auf die Sitzungswoche

Die Sitzungswoche begann am Mittwoch mit einer Regierungsbefragung der Bundesregierung. Vertreten war der Bundesfinanzminister Christian Lindner. Es ging unter anderem um die inflationäre Preisentwicklung, die Zukunft der Corona- Steuerhilfen, die Einhaltung des Mindestlohns und die finanzpolitischen Vorhaben auf europäischer Ebene.
Am Donnerstag diskutierten wir einen von der Union eingebrachten Antrag mit dem Titel “Russlands Politik mit der Geschlossenheit des Westens entgegentreten”. Hierbei wurde von uns kritisiert, dass Bundeskanzler Olaf Scholz in der Russland-Ukraine-Krise zu lange keine klaren Worte gefunden hat. Auch an der freien Entscheidung eines souveränen Staats, wie der Ukraine, der NATO beizutreten darf nicht gerüttelt werden. Es gilt weiterhin alle diplomatischen Kanäle offen zu halten und eine Eskalation zu vermeiden. Allerdings müssen wir der russischen Führung auch klar signalisieren, mit welchen Konsequenzen bei einer militärischen Invasion in die Ukraine zu rechnen ist.
Im Weiteren berieten wir über die Fortsetzung der Bundeswehrmandate UNMISS im Südsudan sowie SEA GURADIAN im Mittelmeer. Beide Einsätze sollen nach Ansicht der Union sowie der Regierung verlängert werden. Bei den Mandaten handelt es sich um wichtige Sicherungs- und Ausbildungseinsätze der Vereinten Nationen und der NATO.
Abschließend diskutierten wir am Freitag über einen Unions-Antrag, der die Marktmacht von Tech-Giganten einschränken möchte. Konkret handelt es sich darum, die Bildung von monopolartigen Strukturen zu vermeiden und die soziale Marktwirtschaft fit für das digitale Zeitalter zu machen.
In den nächsten Sitzungswochen, die erst wieder im März angesetzt sind, werden wir im Schwerpunkt über die verschiedenen Anträge zu Einführung einer möglichen Impfpflicht beraten. Die Union wird hierzu einen eigenen Gesetzesentwurf miteinbringen.

GesundheitHamburg

Vergangene Diskussion zur Impfpflicht

Am Freitag, den 04.02. habe ich einen Austausch zum Thema #Impfpflicht angeboten. Kaum ein Thema wird derzeit so intensiv und kontrovers diskutiert. Deshalb war es mir ein besonderes Anliegen, hierüber ins Gespräch zu kommen und die unterschiedlichen Positionen zu hören. Denn in der #Demokratie geht es um das Ringen um den besten Weg – in vernünftiger und guter Gesprächsatmosphäre.  Es war eine ausgelassene #Diskussion mit unterschiedlichen Meinungen. Ich selbst bin noch nicht entschieden, kann mir eine Impfpflicht aber vorstellen.

Aber:

Vor einer Impfpflicht müssen erst die Möglichkeiten von Erfassung des Impfstatus und Durchsetzung einer Impfpflicht geregelt sein. Die aktuelle #Bundesregierung hat dazu bisher aber leider keine Vorschläge vorgelegt. Ich halte dies aber für zwingende und rein exekutive Aufgaben. VOR einer Entscheidung über eine Impfpflicht.