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Katastrophenschutz in Wandsbek: Besuch beim THW

Mit Armin Hitzemann hat das Technische Hilfswerk (THW) in Wandsbek einen über Jahrzehnt erfahrenen Leiter des Standorts an der Rahlau. Bei unserem Besuch dort haben wir die aktuelle Organisation des Katastrophenschutzes in Hamburg und Wandsbek besprochen, die Herausforderungen in der Zusammenarbeit der Ebenen und auch die Folgen der Haushaltssperre des Bundes ganz konkret für das Wandsbeker THW.

In 2023war das THW bereits bei vier größeren Stromausfällen im Einsatz mit seinen großen mobilen Generatoren. Betroffen war die direkte Nachbarschaft, insbesondere der Albert-Schweizer-Ring, der ein Altenheim und einen Produzenten für Krebsmedikamente beherbergt. Diese Einrichtungen waren auf Notstrom angewiesen, den das THW bereitstellt.

Trotz der wachsenden Bedeutung des THW stoßen sie vor Ort auf Herausforderungen. Der geplante Neubau steht aufgrund fehlender finanzieller Mittel in den Sternen. Die Garagen und Lagerflächen sind zu klein, einige Fahrzeuge müssen sogar im Freien stehen. Das Gebäude aus dem Jahr 1975 muss aus energetischen Gründen abgerissen werden und eine bessere Nutzung der vorhandenen Fläche wäre sinnvoll, da das THW Wandsbek sowohl personell als auch von der Ausrüstung her gewachsen ist.

2023 verzeichnete das THW Wandsbek etwa 21 Einsätze, und die spezialisierte Ausstattung, wie der Kettenbagger, wird für vielfältige Aufgaben, beispielsweise bei der Brandbekämpfung eingesetzt. Die Wandsbeker Truppe hat auch bei Einsätzen im Ahrtal geholfen und bewältigt sowohl lokale als auch überregionale Herausforderungen.

In Hamburg arbeitet das THW als Organ des Bundes eng mit verschiedenen örtlichen Behörden zusammen, von der Feuerwehr bis zum Bezirksamt. Die Amtshilfeanforderung erfolgt über die Innenbehörde bzw. die Feuerwehr, und das THW kann in verschiedenen Szenarien aktiviert werden.

Trotz der aktuellen Herausforderungen steht das THW gut da und ist ein wichtiger Akteur im Katastrophenschutz. Wir setzen uns für eine Unterstützung und Lösungen der Platzprobleme ein, um die Hilfeleistung auch zukünftig effektiv und schnell zu gewährleisten. Und im Haushaltsausschuss werde ich mich für den längst überfälligen Neubau an der Rahlau verwenden.

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