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Franziska Hoppermann
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Sprach-Kitas: Hoppermann stellt sich mit Petition gegen Familien-Ministerin

Hamburg, 9. September 2022. Jede achte Kita in Deutschland ist eine sogenannte Sprach-Kita. Allein im Wahlkreis Hamburg-Wandsbek gibt es 50 davon, die die frühkindliche Sprachbildung unterstützen. Ende des Jahres soll das vom Bund seit zwölf Jahren etablierte Programm “Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist”, auslaufen. Dabei gehen den Kitas auch 7.500 Fachkräfte verloren, die bisher aus Bundesmitteln mitfinanziert und fortgebildet wurden. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann spricht sich mit Nachdruck für den Erhalt des Bundesprogrammes aus.

Hoppermann, die sich persönlich viele Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert hat, sagt: “Als CDU werden wir solche Entscheidungen nicht hinnehmen, die in Zeiten des Fachkräftemangels und der Krisen sowohl der nächsten Generation als auch ganz Deutschland langfristig schaden.”

Mehr als 500 Teilnehmer aus den Bereichen Kitas, sozialen Institutionen, betroffenen Familien und Politik diskutierten heute dazu beim Kita-Gipfel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Das Fazit: Das Programm muss erhalten bleiben, um Chancen- und Bildungsgerechtigkeit für die Kinder zu schaffen.

 

“Niemand in der aktuellen Regierung fühlt sich für die Belange unserer Kinder zuständig. Wäre das der Fall, würde die Familien-Ministerin das Förderprogramm Sprach-Kitas aufstocken, statt es einzustampfen”, so Hoppermann, “gemeinsam gilt es nun, sich für den Erhalt des Bundesförderprogramms stark zu machen. Daher unterstütze ich die Petition “Fortführung/Verstetigung des Bundesprogramms Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist” beim Bundestag.”

 

Noch bis zum 20. September kann diese Petition unter dem Link https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_08/_01/Petition_137016.nc.html gezeichnet werden.

 

Bildunterschrift:

Franziska Hoppermann setzt sich für den Erhalt der Sprach-Kitas ein.

Foto: Tobias Koch

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Gespräch mit dem Bezirkshandwerksmeister

Letzte Woche (am 02.03.2022) hatte ich die Gelegenheit mit dem Bezirkshandwerksmeister Wandsbek, Bernd Thielke in seinem Familientrieb ins Gespräch zu kommen. Herr Thielke ist Meister im Radio- und Fernsehtechnikerhandwerk. Als Bezirkshandwerksmeister ist Herr Thielke ein wichtiger Vertreter für die Handswerksbetriebe in Wandsbek – Hamburg hat über 15.300 Handwerksbetriebe und es gibt über 3.790 Handwerksbetriebe in Wandsbek (Stand 2020). Wir haben uns darüber unterhalten, wie das Handwerk im Bezirk Wandsbek und in der Stadt Hamburg mehr gestärkt werden kann. Das Handwerk hat u.a. ein großes Nachwuchsproblem – in den nächsten Jahren werden in Hamburg mehrere tausend Betriebe für immer schließen, weil die aktuellen Eigentümer in Rente gehen und Mitarbeiter fehlen, die den Beruf ausüben oder Betriebe übernehmen wollen. Wir müssen jungen Menschen Handwerksberufe wieder näher bringen und die Attraktivität hervorheben. Wir müssen es den Gesellen und Meistern erleichtern, einen Betrieb zu übernehmen und zu führen und bürokratischen Hürden abbauen.

Wir haben uns auch über das wahrscheinlich größte Problem des Handwerks in Hamburg unterhalten: Die Verkehrspolitik. Im innerstädtischen Bereich und vielen Stadtteilen ist kein Parken mehr möglich, die Wege zu den Kunden sind durch die mangelnde Baustellenkoordinierung kaum schaffbar.  Immer mehr Handwerksbetriebe nehmen nur noch Aufträge in Gebieten an, die leicht und schnell zu erreichen sind und in denen man nicht stundenlang nach Parkplätzen suchen muss. Das überteuerte Parken und die lange Parkplatzsuche sind reduzierbare Betriebsnebenkosten – Herr Thielke hatte einige Vorschläge, die ich gern mitgenommen habe und mit den Kollegen in der Bürgerschafts- und Bezirksfraktion besprechen werde.

Herr Thielkes Familienbetrieb ist u.a. einer der Betriebe, die für den Glasfaserausbau in unserer Stadt zuständig sind. In unserer Stadt müssen noch 6000km Glasfaser gelegt werden. Eine der größten Herausforderungen ist die Koordination zwischen den Unternehmen für den Glasfaserausbau und der Stadt Hamburg. Jeder Bezirk hat hier eine andere Arbeitsweise und Vorgaben – so wird das nichts mit einem zügigen Ausbau und Digitalisierung!

Ich habe sehr viel aus dem Gespräch mitgenommen und werde im stetigen Austausch mit dem Handwerksmeister des Bezirk Wandsbek bleiben.