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BundeswehrWahlkreis

Besuch der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg

Der sicherheitspolitische Tag am 4. Mai endete mit einem Besuch bei der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAk). Die FüAk in Hamburg ist eine besondere Institution – nicht nur für die Bundeswehr sondern auch für unsere Stadt. Es gibt in ganz Deutschland nur eine Führungsakademie und die sitzt im schönen Hamburg.

Hier werden militärische Spitzenkräfte an der Führungsakademie der Bundeswehr auf ihre anspruchsvollen Aufgaben in den Streitkräften, der NATO, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen vorbereitet.

Ich hatte das Vergnügen mit dem Kommandeur der Führungsakademie ins Gespräch zu kommen. Wir haben über den Standort Hamburg und die grundsätzliche Rolle der FüAk gesprochen. Neben einem kurzen Vortrag konnten wir auch mit dem Direktor der Ausbildung ins Gespräch kommen.

Die Führungsakademie hat gezeigt, dass sie nicht in alten Strukturen feststeckt sondern flexibel auf neue Situationen reagieren kann. Während der Pandemie ist die Akademie beispielsweise sofort auf digitale Seminare umgestiegen. Aktuell gibt es ein spannendes Bauprojekt auf dem Gelände – hier möchte die FüAk ein digitales Innovationslabor errichten. Dieses soll Ende des Jahres fertig gestellt und eingeweiht werden.

SicherheitWahlkreis

Besuch des Institutes für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

Ebenfalls am 4.5. ging es interessant weiter – ich war im Gespräch mit Herrn Dr. Ulrich Kühn, Leiter des Forschungsbereiches Rüstungskontrolle und Neue Technologien im Institut für für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg.

Herr Dr. Kühn hat uns einen kleinen Eindruck über das Institut und seine Aufgaben verschafft.

Ulrich Kühn arbeitet an den Schnittstellen von Sicherheitsstudien und Konfliktforschung. Im Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit stehen Rüstungskontroll- und Nichtverbreitungsmechanismen, das Paradigma der Abschreckung, euroatlantische und europäische Sicherheit sowie internationale Sicherheitsinstitutionen. Außerdem forscht er zu Sicherheitsmechanismen zwischen der NATO und Russland, zur konventionellen Rüstungskontrolle in Europa, zur Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands, der USA und Russlands, und zu Vertrauens- und Sicherheitsbildenden Maßnahmen (VSBM) der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Vor dem Hintergrund seines Forschungsschwerpunktes führten wir eine intensive und hochspannende Debatte zum Krieg in der Ukraine, dessen langfristige Konsequenzen und Putins Motivation diesen brutalen Angriffskrieg zu starten. Wir sehen, dieser Krieg stärkt nicht nur den Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union, sondern auch in der NATO. Neben Schweden möchte auch nun Finnland der NATO beitreten.

 

Ich habe wirklich viel gelernt und komme gerne wieder.

BundeswehrSicherheitWahlkreis

Diskussion mit Jugendoffizier in der Sankt Ansgar Schule

Am 4. Mai kamen Hauptmann Maximilian Eigen, Jugendoffizier der Bundeswehr Hamburg und ich mit Schülern (Schwerpunkt Politik und Geschichte) der Sankt Ansgar Schule ins Gespräch.
Auf diesen Termin habe ich mich ganz besonders gefreut, da ich selber 2001 an der Sankt Ansgar Schule mein Abitur machte. Die Freude war umso größer, als ich ein paar meiner alten Lehrer dort wiedersah.

Natürlich stand der brutale Angriffskrieg in der Ukraine im Mittelpunkt unseres Besuches. Hauptmann Eigen lieferte einen spannenden Impuls zur aktuellen sicherheitspolitischen Lage in der Ukraine und den Aufgaben der EU und NATO in dieser Krise. Nach der außen- und sicherheitspolitischen Perspektive der Bundeswehr durfte ich den parlamentarischen Blick ergänzen. Hier wurde deutlich, wie aktuelle Krisen in konkrete Politik übersetzt werden.

Nach dem offiziellen Input stiegen wir direkt in eine sehr motivierte Debatte ein. Besonders interessierte die Schüler der 9.-12. Klasse Themen wie die Lieferung von schweren Waffen und die drohende Lebensmittelknappheit aufgrund des Krieges.

Darüber hinaus erkundigten sie sich nach meinem Alltag als Abgeordnete. Gerne gab ich ihnen einen Einblick in meine täglichen Abläufe im Parlament in Berlin aber auch im Wahlkreis in Wandsbek.

HamburgWirtschaft

Termin mit dem Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V.

In der Wahlkreiswoche bin ich natürlich vor Ort in Hamburg unterwegs. Am 23.2.
führte mich bereits am frühen Morgen ein Termin zum Verband für Schiffbau
und Meerestechnik e.V.
Dort sprach ich mit dem Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Lüken und Prof. Dr.
Götz Wiese, dem Sprecher für Wirtschaft, Digitalisierung und Innovation der CDUFraktion
in der Hamburgischen Bürgerschaft, über die Zukunft des Schiffbaus.
Der europäische Kontinent verfügt über mehr Küstenkilometer als die USA und
China zusammengenommen. Gleichzeitig ist die EU der größte
Transportbinnenmarkt. Wir sind also durch und durch ein maritimer Kontinent.
Leider verlieren wir immer mehr unsere Fähigkeit, Schiffe zu bauen. Viele
Zulieferer wandern ab. Besonders der Hamburger Hafen und unsere Hamburger
Werften müssen aber diese Fähigkeiten und das Know-how bewahren, um einen
modernen Schiffbauindustriestandort zu schaffen. Hier gibt es viel
Handlungsbedarf, dem auch wir uns als Union in der aktuellen Legislatur stellen
müssen.

AllgemeinHamburg

Weltfrauentag

Am Weltfrauentag wird auf die Rechte der Frauen und die Gleichstellung von Geschlechtern aufmerksam gemacht. Frauen werden weltweit noch immer benachteiligt. Frauen und Mädchen sind meist weit stärker von Armut, Hunger, Krieg, Gewalt und unzureichender Gesundheitsversorgung betroffen als Männer und Jungen. Auch in westlichen Ländern, in denen Frauen zwar gesetzlich gleichgestellt sind, werden sie im praktischen Leben, etwa im Beruf, oft benachteiligt und diskriminiert.

Auch in Deutschland sind Frauen noch immer von struktureller Diskriminierung im Alltag betroffen. Beispielsweise verdienen Frauen bei gleicher Arbeit im Durchschnitt 18% weniger als ihre männlichen Kollegen. Ich möchte den Internationalen Frauentag nutzen, um drei Frauen zu porträtieren, die in Berufen tätig sein, die auch heute (noch) als männerdominiert gelten. Ich habe sie gefragt, was sie dazu bewegte, sich für ihren Job zu entscheiden, ob sie im Berufsalltag anderen Hindernissen gegenüber stehen und ob sie bei gleicher Arbeit den gleichen Lohn erhalten wie ihre männlichen Kollegen.


rbel Lüdeke, Landwirtin

Was bewegte Sie dazu, sich für Ihre Job zu entscheiden und in einem eher männerdominierten Bereich zu arbeiten?

Ich habe mich schon in der Schule für mehr männliche Themen interessiert. Sport, Politik und Mathematik. Nach der Schule bin ich in die Ausbildung zur technischen Zeichnerin gegangen. Ich habe es bis heute nie bereut in einem männlich dominanten Beruf zu arbeiten.

Welche weiblichen Erfahrungen/Perspektiven sind unerlässlich für Ihren Job?

Erfahrungen machen wir alle – aber Unterschiedliche. Ich habe fast nur gute Erfahrungen mit männlichen Kollegen gemacht. Bevor ich meinen Techniker gemacht habe hatte ich einen Kollegen, der mich bei der Arbeit als Hilfskraft betitelte. In fachlichen Dingen wie z.B. der Deutschen Industrie Normen ließ er sich von mir nichts sagen. Wir hatten deshalb jeden Tag Streit. Da er aus Polen kam hatte er dort andere Normen gelernt. Ich habe schlussendlich den Job gekündigt und bin dann zur Techniker Schule.

Erhalten Sie die gleiche finanzielle Vergütung wie Ihre männlichen Kollegen?

Ich arbeite mit meinen Mann zusammen auf dem Bauernhof. Wir verdienen als Selbstständige je nach Ernte. Das ist natürlich stark vom Wetter abhängig.

Bei meinem ersten Job als Maschinenbau Techniker hatte ich ein typisches Anfangsgehalt. Damals hatte die Firma für die Projektgruppe sogar eine Frau gesucht. Also wurde ich als Frau eher vorgezogen.


Mareike Ahrens, Geschäftsführerin und Bestattermeisterin

Was bewegte Sie dazu, sich für Ihre Job zu entscheiden und in einem eher männerdominierten Bereich zu arbeiten?

Ich wollte nie einen reinen Bürojob, sondern mit meiner Arbeit etwas bewegen. Ob es nun eher eine Männerdomäne ist oder nicht, hat für mich nie eine Rolle gespielt.

Gibt es in Ihrem Berufsalltag für Frauen andere Hindernisse als für Männer? Welche sind das?

Alles was mit schwerer körperlicher Arbeit zu tun hat (z.B. Überführungen von Verstorbenen) sowie emotionale Stärke wird einem als Frau im ersten Moment nicht zugetraut. Da muss man sich zunächst behaupten.

Welche weiblichen Erfahrungen/Perspektiven sind unerlässlich für Ihren Job?

Empathie ist unerlässlich, allerdings ist das nicht rein uns Frauen vorbehalten.

Erhalten Sie die gleiche finanzielle Vergütung wie Ihre männlichen Kollegen?

Inzwischen ja, aber bis dahin hat es einige Jahre gedauert.


Dr. Ann-Christina Schäfer-Hesse, Chirurgin
Was bewegte Sie dazu, sich für Ihre Job zu entscheiden und in einem eher männerdominierten Bereich zu arbeiten?
Ich wollte schon als 4-jährige Ärztin werden und habe damals meinen Vater, der auch Chirurg war, am Wochenende ab und zu zur Visite ins Krankenhaus begleiten dürfen. Die Dankbarkeit gerade der schwer Kranken, deren Leid man manchmal nur lindern und nicht heilen kann sowie die Erkenntnis, dass Medizin nur gut ist, wenn das ganze Team auf Augenhöhe zusammenarbeitet, haben mich sehr fasziniert und sind mir genauso im Kopf geblieben, wie die typischen Gerüche nach Desinfektionsmitteln.
Eine tiefe Demut, diesen verantwortungsvollen Beruf ausüben zu dürfen, macht mich bis heute stolz und treibt mich an, mit Leib und Seele Ärztin zu sein, wenn es sein muss auch am Wochenende und Nachts.
Dass es die – vor Jahren noch sehr männerdominierende – Chirurgie geworden ist, habe ich meinem ersten chirurgischen Chefarzt und meiner leitenden Oberärztin sowie ganz vielen toughen Kolleginnen zu verdanken, die mir vorgelebt haben, dass es mit vernünftiger Organisation nicht mehr ganz so problematisch ist, Familie und Beruf zu vereinen.
Mittlerweile gibt es viel mehr Frauen, die Medizin studieren als Männer. Die Medizin wird weiblich, das muss sich aber noch in den Führungspositionen abbilden. Das dauert sicher noch ein paar Jahre.
Gibt es in Ihrem Berufsalltag für Frauen andere Hindernisse als für Männer? Welche sind das?
Männer können nicht schwanger werden. Das ist gerade im Rahmen der Facharzt-Ausbildung immer wieder eine schwierige Situation. Das Mutterschutzgesetz schützt nicht nur die werdende Mutter, sondern auch das Ungeborene. Viele für die Weiterbildung wichtige Dinge im Berufsalltag sind dann verboten. Im Prinzip jeglicher Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten, das Arbeiten in der Nacht und am Wochenende. Gerade in operierenden Fächern kann es sein, dass man da auf der Strecke bleibt. Ich habe in meinen beiden Schwangerschaften das Glück gehabt, einen sehr engagierten Betriebsarzt zu haben, der bereit war, eine individuelle Beschäftigung zu erarbeiten, so dass ich fast ganz normal weiter arbeiten und auch viele Operationen durchführen konnte. Auf das Bestreben vieler Ärztinnen/Chirurginnen hin, ist das Mutterschutzgesetz 2017 in vielen Teilen “modernisiert” worden. Das Thema “Elternzeit” ist in unserer Klinik im Wandel. Gerade erst war der leitende Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie für 2 Monate in Elternzeit, sein Chefarzt ist selbst Vater von zwei Kindern.
Auch das technische Equipment im OP ist mittlerweile sehr viel “frauenfreundlicher”. Beispielsweise gibt es nun elektronische Antriebe für manche Instrumente, kleinere Handgriffe für die kleineren Hände, das spart viel Kraft.
Welche weiblichen Erfahrungen/Perspektiven sind unerlässlich für Ihren Job?
Empathie für Patienten kann man meines Erachtens nur bedingt lernen, die hat man oder man hat sie nicht. Das ist aber sicher geschlechtsunabhängig.
Mein Organisationstalent, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu können und den Tag effizient zu strukturieren, hilft mir, meine Ziele auch in der vorgegebenen Zeit zu erreichen. So ist ein pünktlicher Feierabend oft möglich. Danach wartet ja auch noch der zweite Fulltime-Job, die Familie und Haushalt, Schule usw. Frauen kommunizieren auch anders als Männer und wir sind bereit, Aufgaben zu teilen. Der Workflow ist häufig verlässlicher.
Erhalten Sie die gleiche finanzielle Vergütung wie Ihre männlichen Kollegen?
Die Vergütung in unserer Klinik ist tarifgebunden, also geschlechtsneutral. Zumindest habe ich keine Unterschiede in den Abrechnungen der männlichen Kollegen feststellen können.
Mögliche Zitate für das SharePic:
„Die Medizin wird weiblich, das muss sich aber noch in den Führungspositionen abbilden. Das dauert sicher noch ein paar Jahre.“
„Dass es die Chirurgie geworden ist, habe ich meinem ersten chirurgischen Chefarzt und meiner leitenden Oberärztin zu verdanken, die mir vorgelebt haben, dass es mit vernünftiger Organisation nicht mehr ganz so problematisch ist, Familie und Beruf zu vereinen.“
„Eine tiefe Demut, diesen verantwortungsvollen Beruf ausüben zu dürfen, macht mich bis heute stolz und treibt mich an, mit Leib und Seele Ärztin zu sein, wenn es sein muss auch am Wochenende und Nachts.“
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Universität der Bundeswehr: Eine starke Truppe in Hamburg-Wandsbek

Nach dem Bestreben des ehemaligen Bundesverteidigungsministers Helmut Schmidt (SPD), wurde die Universität der Bundeswehr im Jahr 1972 , damals noch mit dem Namen ,,Hochschule der Bundeswehr Hamburg´´ gegründet und 1973 in Betrieb genommen. 1985 wurde diese zur “Universität der Bundeswehr” umbenannt und seit 2003 trägt die Universität den Namen des bekannten Ministers und Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Am 22.02.2022 bekam ich die Möglichkeit, einen detaillierten Einblick in die wichtige Institution meines Wahlkreises in Hamburg-Wandsbek zu erhalten. Eine besondere Freude war mir der Austausch mit dem Präsidenten der Helmut-Schmidt-Universität, Prof. Dr.  Klaus Beckmann (Oberst der Reserve) und dem Oberstleutnant (OTL) Michael Hülcher, die mir einen Überblick über das Campusleben der rund 2.500 Studenten gegeben haben. Mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifizieren die Studenten durch akademische Bildung für die militärische und zivile Führungsverwendung. Ich bin froh und dankbar, dass solch eine Institution in einem Wahlkreis zu Hause ist! Die Bundeswehr und die Helmut-Schmidt-Universität ist für Wandsbek, Hamburg und Deutschland ein wichtiger Partner und schafft Zukunft, sowohl für die kommenden Generationen, als auch für unser Land im Allgemeinen.

AllgemeinHamburg

Treffen mit dem Vorsitzenden des Hamburger Spendenparlament

Am 04.02. hatte ich die Möglichkeit mehr über das Hamburger Spendenparlament zu erfahren. Ich habe mich mit Uwe Kirchner, dem Vorsitzenden des Vereins getroffen.

Es wurden gemeinnützige Projekte in Hamburg finanziert, die sich u.a. mit Themen gegen Armut, Obdachlosigkeit und Isolation beschäftigen. Das Spendenparlament arbeitet unter dem Förderprinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Seit 25 Jahren existiert dieser Verein und hat seitdem über 1.423 Projekte gefördert. Im letzten Jahr wurde unter anderem das in Wandsbek ansässige Projekt „Babylotse ambulant“ mit einer Summe von 100.000€ gefördert.

Das Spendenparlament arbeitet nur mit Ehrenamtlichen. Das spannende ist, dass alle Mitglieder über die beantragten Förderungen gemeinsam abstimmen – von Hamburgern für Hamburger eben. Das ist gelebte Demokratie und Solidarität.

GesundheitHamburg

Vergangene Diskussion zur Impfpflicht

Am Freitag, den 04.02. habe ich einen Austausch zum Thema #Impfpflicht angeboten. Kaum ein Thema wird derzeit so intensiv und kontrovers diskutiert. Deshalb war es mir ein besonderes Anliegen, hierüber ins Gespräch zu kommen und die unterschiedlichen Positionen zu hören. Denn in der #Demokratie geht es um das Ringen um den besten Weg – in vernünftiger und guter Gesprächsatmosphäre.  Es war eine ausgelassene #Diskussion mit unterschiedlichen Meinungen. Ich selbst bin noch nicht entschieden, kann mir eine Impfpflicht aber vorstellen.

Aber:

Vor einer Impfpflicht müssen erst die Möglichkeiten von Erfassung des Impfstatus und Durchsetzung einer Impfpflicht geregelt sein. Die aktuelle #Bundesregierung hat dazu bisher aber leider keine Vorschläge vorgelegt. Ich halte dies aber für zwingende und rein exekutive Aufgaben. VOR einer Entscheidung über eine Impfpflicht.

CDU

34. Bundesparteitag der CDU und Wahl in den Bundesvorstand

Am vergangenen Samstag fand der 34. Bundesparteitag der CDU statt. Dort wurde ich in den Bundesvorstand der CDU Deutschlands gewählt. Ich empfinde es als großes Privileg, als junge und neu in den Bundestag gewählte Abgeordnete mit so vielen tollen und erfahrenen Menschen aus der ganzen Republik am Neustart der CDU mitwirken zu dürfen. Ich danke allen Delegierten für das mir entgegengebrachte Vertrauen.


Das ist vor allem das Resultat einer großartigen Teamleistung. Ich bin stolz, Hamburg im Bundesvorstand vertreten zu dürfen. An dieser Stelle möchte ich ganz besonders unserem Landesvorsitzenden Christoph Ploß und dem ganzen Landesverband mit Christoph de Vries danken, die mich bei der Kandidatur
unterstützt haben. Ein großes Dankeschön gilt auch Dennis Thering, unserem Fraktionsvorsitzenden der CDU Bürgerschaftsfraktion in Hamburg, der sich von Anfang an für meine Nominierung stark gemacht hat.


Mein ausdrücklicher Dank gilt auch der Nominierung und der tollen Unterstützung der Frauen Union (FU) um Annette Widmann-Mauz. Die FU hat auch dieses Mal großartige Kandidatinnen nominiert und diese tatkräftig bei der Kandidatur unterstützt. Nun geht es darum, die Neuaufstellung unserer Partei anzugehen und mit Tatkraft und Motivation für die CDU als starke und stabile Volkspartei einzutreten.
Diese Aufgabe werden wir nun gemeinsam mit unserem neuen Parteivorsitzenden und dem neugewählten Präsidium und Bundesvorstand angehen. Ich bin stolz darauf, als Hamburger Vertreterin im Bundesvorstand mitwirken zu dürfen und somit auch die Interessen unseres Landesverbandes und die der Frauen in die Bundespartei einbringen zu können.

AktuellesGesundheit

Besuch Praxis ohne Grenzen

Vor Weihnachten besuchte ich die “Praxis ohne Grenzen” in Hamburg. Diese Praxis gibt jeden Mittwoch Menschen ohne Krankenversicherung sowie geflüchteten Menschen die Möglichkeit, sich medizinisch versorgen zu lassen.
Von Pädiatrie über Zahnmedizin bis zum Sozialdienst ist alles geboten – ganz ohne Terminvereinbarung. Im letzten Jahr hat die Praxis über 6.000 Menschen behandelt und medizinisch beraten. Der Leiter der Praxis, Prof. Dr. Ostendorf, bot mir einen ausführlichen Rundgang sowie ein interessantes Gespräch. Er berichtete mir offen und ehrlich von den Problemen, mit denen die Praxis im Alltag konfrontiert wird. Ein Satz, der mich nachhaltig beeindruckte, fiel, als Prof. Dr. Ostendorf mir die technischen Geräte zeigte: “Bei uns gibt es nur das Beste, denn schwächere Menschen haben die beste Behandlung und nicht eine Behandlung zweiter Klasse verdient.”
Großartig ist auch, dass die Menschen in der Praxis gegen Covid-19 geimpft sowie regelmäßig getestet werden können. Ich bin ein riesiger Fan dieser Einrichtungen. Gerade als bekennende Christin ist mir Nächstenliebe und die Solidarisierung mit den sozial Schwächeren eine Herzenssache. Ich möchte mich ganz herzlich bei dem gesamten Team um Herrn Prof. Dr. Ostendorf für ihre herausragende Arbeit bedanken.