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Wirtschaftsexpertise und Frauenpower: Julia Klöckner zu Besuch in Hamburg

Zum diesjährigen gemeinsamen Jahresempfang der Frauen Union und Mittelstandsunion Hamburg konnte ich meine Kollegin und Freundin Julia Klöckner MdB als Ehrengast gewinnen. Die ehemalige Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft und nun wirtschaftspolitische Sprecherin bei uns in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zeichnet sich durch klare Analyse und Ansprache und kluge Politik aus. Sie schärft das wirtschaftspolitische Profil der Union und gibt der deutschen Wirtschaft eine starke Stimme. Und sie ist eine starke Verfechterin von Frauen und frauenpolitischen Themen. Eine optimale Verbindung also.

Und genau darum ging es auch. In lockerer Atmosphäre debattierten wir anspruchsvolle Themen: Wie können wir den deutschen Mittelstand sichern? Wie können wir verhindern, dass Deutschland im internationalen Vergleich zurückfällt? Wie schaffen wir es, unsere Klimaziele zu erreichen und dabei nicht an Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstand einzubüßen? Wie schaffen wir es, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen und so zu setzen, dass mehr Frauen in Arbeit und Unternehmertum kommen?

Der deutsche Mittelstand ist die Herzkammer unserer Wirtschaft. Wenn es dem Mittelstand nicht gut geht, dann hat Deutschland ein Problem. Bereits jetzt ächzt die Wirtschaft unter überbordender Bürokratie, steigende Kosten, fehlende Arbeits- und Fachkräfte. Nicht erst seit der steigenden Inflation können wir eine schleichende, aber stete Abwanderung deutscher Unternehmen und kompetentem Personal beobachten. Wirtschafts- und Arbeitspolitik ist im Ausland häufig attraktiver und mit weniger Hindernissen versehen.

Ganz wichtig ist, dass wir uns nicht von der Einwanderung von qualifiziertem Personal aus dem Ausland abhängig machen. Wir müssen die klugen Köpfe und innovativen Ideen im Land halten. Die Politik muss also Verwaltungshürden und Regularien abbauen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder zu stärken. Wir brauchen wieder mehr Raum für Kreativität und Fleiß. „Made in Germany“ darf nicht aussterben.

Und wir müssen in der Gesellschaft und den Unternehmen und in der Politik von den Bereichen Steuern bis zur Familienpolitik Ideen, Anreize und Möglichkeiten schaffen, dass mehr Frauen in Arbeit kommen, sich trauen, Unternehmen zu gründen, Wagniskapital bekommen und in Führungsverantwortung gehen.

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